Tag der offenen Tür

Am Wahlsonntag, den 14.10. nutzten vor allem viele Familien aus Großkarolinenfeld, um sich ein Bild von der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Großkarolinenfeld zu verschaffen. Denn gerade auf die Kinder üben Löschfahrzeug, Strahlrohr und Co, eine große Faszination aus. „Feuerwehr zum Anfassen“ – so lautete das Motto. Dass die Freiwillige Feuerwehr Großkarolinenfeld tatsächlich eine Feuerwehr zum Anfassen ist, bewies sie den ganzen Tag über.

Über ihre Aufgaben und Arbeit wollten sie am „Tag der offenen Tür“ aufklären und vor allem über alles Wichtige zur Feuerwehr zu informieren. Zu diesem Zweck wurden Infostände zu unterschiedlichen Fachbereichen und Themen angeboten. Nicht zuletzt mit dem Ziel der Mitgliedergewinnung. Dass die engagierte Arbeit Früchte trägt, erkennt man unter anderem daran, dass die Großkarolinenfelder Feuerwehr hervorragend besetzt ist. Bereits in der Jugendfeuerwehr werden sie an die Pflichten und Tätigkeiten eines voll ausgebildeten Feuerwehrlers herangeführt, um später in die aktive Wehr einzutreten.

 

Wie gut die Zusammenarbeit zwischen Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr funktioniert, bewies eine besondere Übung: Ein kleiner, inszenierter Brand wurde durch die Jugendfeuerwehr auf dem Feuerwehrgelände gelöscht. Die Besucher erhielten so einen Einblick in die Nutzung der Gerätschaften und Ausrüstung. Eine Stunde später befreiten die Kameraden der aktiven Wehr mittels hydraulischen Rettungsgeräts bei einer Übung eine verletzte Person aus einem verunfallten PKW.

Auf der Straße zum Feuerwehrgelände parkten zudem die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr. Ein besonderes Highlight waren hier die beiden historischen Feuerwehrfahrzeuge. Besucher konnten sich hineinsetzen, einen Blick ins Innere werfen und ihre Fragen an die Feuerwehrmänner richten, die mit Rat und Tat zur Seite standen. Und zwischen den Übungen und dem Inspizieren der Infostände, Räumlichkeiten und Fahrzeuge blieb noch genug Zeit, um einen Feuerlöscher selbst auszuprobieren und bei den spannenden Vorführungen zur Fettbrandexplosion und zur Spraydosenexplosion zu staunen.

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