Vorstandschaft

1. Vorsitzender
Markus Schrank
1. Vorsitzender: Markus Schrank
2. Vorsitzender
Andreas Gartmaier
2. Vorsitzender: Andreas Gartmaier
Schriftführer
Michael Jäger
Schriftführer: Michael Jäger
1. Kassier
Michael Jegg
1. Kassier: Michael Jegg
2. Kassier
Helmut Huber
2. Kassier: Helmut Huber
Jugendwart
Michael Ebert
Jugendwart: Michael Ebert
Beisitzer
Alexander Fuchs
Beisitzer: Alexander Fuchs
Beisitzerin
Julia Klopfstock
Beisitzerin: Julia Klopfstock
1. Kommandant
Günter Rausch
1. Kommandant: Günter Rausch
2. Kommandant
Matthias Hildebrand
2. Kommandant: Matthias Hildebrand

Mitglieder

Gruppenfoto der Feuerwehr Großkarolinenfeld

Ehrenmitglieder

Gruppenfoto der Feuerwehr Großkarolinenfeld

In kameradschaftlichem Andenken

Ruhet in Frieden

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Großkarolinenfeld

Die Freiwillige Feuerwehr Großkarolinenfeld kann seit ihrer Gründung im Jahre 1871 auf eine lange, bewegte Geschichte zurückblicken.

Zur Zeit der Gründung bestand die Wehr aus einem Hauptmann, einem Adjutanten, zwölf Steigern, 23 Spritzenmänner und zwei Signallisten. An Löschgeräten waren 16 Feuerleitern, sechs Feuerhaken und 50 Löscheimer vorhanden. Im Jahr 1887 wurde zum Preis von 650 Gulden eine Löschmaschine aus München und zudem 650 Fuß Schläuche, vier Feuerleitern, 35 Messinghelme, 40 Gurte, 14 Beile sowie eine Branddirektionsfahne mit Laterne beschafft.

Die Unterbringung der Feuerwehr erfolgte ab dem Jahr 1900 in dem - nach einem Brand wieder neu aufgebauten - Ökonomiestadel der Katholischen Kirchenverwaltung am heutigen Karolinenplatz bei der Gemeindeverwaltung. In diesem Gebäude wurden Räumlichkeiten zur Aufbewahrung der Feuerlöschrequisiten vorgesehen. Dieses Gebäude sollte dann die nächsten 98 Jahre die Heimat der Freiwilligen Feuerwehr Großkarolinenfeld bleiben.

Im Jahre 1940 hatte die alte Löschmaschine aus dem Jahr 1887 ausgedient. Es wurde von der Gemeinde eine tragbare Feuerlöschkreiselpumpe TS 8 der Firma Magirus auf einem Tragkraftspritzenanhänger angeschafft.

Im Jahre 1953 wurde bei der Jahreshauptversammlung beschlossen, ein Tanklöschfahrzeug in Eigenregie zu bauen. Hierzu wurde ein gebrauchter LKW der ehemaligen Deutschen Wehrmacht, Marke Steyr-Daimler-Puch, erworben und in 4.248 Ar beitsstunden zu einem Tanklöschfahrzeug umgebaut. Hierbei wurde der Aufbau abmontiert und ein Wassertank mit 3.000 Liter Fassungsvermögen aufgebaut. An der Fahrzeugfront wurde eine Magirus Hochdruckkreiselpumpe mit einer Leistung von 2.500 Litern in der Minute montiert. Mit diesem Fahrzeug besaß die Freiwillige Feuerwehr Großkarolinenfeld das erste Tanklöschfahrzeug im ehemaligen Landkreis Bad Aibling.

1964 beschaffte die Gemeinde für die Wehr ein Tragkraftspritzenfahrzeug Ford Transit und ersetzte die alte TS 8 aus dem Jahre 1940.

Ein Jahr später wurde, wiederum in Eigenleistung, ein Schlauchtrockenturm eingebaut und eine Schlauchwaschmaschine angeschafft.

Mit der Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs LF 8 als Ersatz für das TSF-Ford musste das Gerätehaus im Jahr 1984 wiederum umgebaut werden, da die Räumlichkeiten für dieses Fahrzeug nicht ausreichten. Von den Feuerwehrmännern wurde dabei der Garagenboden abgesenkt, ein neues Tor eingebaut, die Elektroinstallation erneuert und der Aufenthaltsraum erweitert.

Das Gerätehaus am Karolinenplatz war nunmehr an der Grenze seiner Kapazität angelangt. Eine Erweiterung war nicht mehr möglich. Als sich abzeichnete, daß das TLF 16 aus dem Jahr 1967 in nächster Zeit ersetzt werden müsste, das neue Fahrzeug aber beim besten Willen nicht mehr untergebracht werden konnte, wurde von Seiten der Feuerwehr ein Neubau des Gerätehauses angeregt. Die Gemeinde musste unter Hinweis des Unfallversicherungsverbandes erkennen, daß das mittlerweile 95 Jahre alte Gebäude nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen genügte.

Nach nahezu 20 verschiedenen Grundstücksverhandlungen gelang es schließlich zum Jahresende 1994, ein geeignetes Grundstück an der Straße "Am Weiher" zu erwerben. Am 08. April 1997 ging der lang gehegte Wunsch der Feuerwehr in Erfüllung: An diesem Tag fand der erste Spatenstich zum dringend benötigten Neubau des heutigen Feuerwehrgerätehauses statt. Die Feuerwehr übernahm hierbei beim Bau in bewährter Manier zahlreiche Gewerke und leistete hierbei nahezu 7.000 freiwillige Arbeitsstunden. Am 04. September 1998 konnte das neue Gerätehaus bezogen werden.

Das neue Gebäude beinhaltet auch einen eigenen Raum für die Jugendfeuerwehr. Die baulichen Anlagen und Einrichtungen für für unsere Feuerwehrfrauen wurden in diesem Zuge ebenfalls geschaffen. Durch eine von der Gemeinde getragene Vergrößerung des Schulungsraumes konnte zusätzlich noch ein Raumangebot für örtliche Vereine geschaffen werden.

Nunmehr war es möglich, den teilweise veralteten Fahrzeug- und Gerätepark zu modernisieren. Hierzu wurde als Ersatz für das nunmehr 30 Jahre alte TLF 16 von der Gemeinde ein neues LF 16/12, wiederum von der Firma Iveco-Magirus, mit der notwendigen Geräteausstattung beschafft. Das Fahrzeug konnte im September des Jahres 1998 in Dienst gestellt werden. Zudem konnte im November 1998 ein dringend benötigtes Mehrzweckfahrzeug (Mercedes-Sprinter) in den Fahrzeugbestand übernommen werden.

Dieses Feuerwehrauto dient zum Transport von Mannschaft und Gerät, kann aber auch als Einsatzleitfahrzeug verwendet werden.

Unser Gerätehaus

Dank der enormen finanziellen Anstrengungen der Gemeinde verfügt die Freiwillige Feuerwehr Großkarolinenfeld heute über ein nunmehr zeitgemäßes Feuerwehrgerätehaus, welches am 04. September 1998 feierlich bezogen wurde und auch auf lange Sicht allen Anforderungen genügen wird. Zudem verfügt die Feuerwehr heute über einen modernen Fahrzeug- und Gerätebestand, mit dem die Wehr für viele Jahre optimal gerüstet ist.

Das neue Gebäude beinhaltet auch einen eigenen Raum für die Jugendfeuerwehr. Die baulichen Anlagen und Einrichtungen für eine eventuelle Frauenlöschgruppe sind geschaffen worden. Durch eine von der Gemeinde getragene Vergrößerung des Schulungsraumes konnte zusätzlich noch ein Raumangebot für örtliche Vereine geschaffen werden.